Nach langer Zeit nun endlich mal wieder ein Update von mir! Der Grund liegt nicht darin, dass ich euch nicht an meinen Erlebnissen teilhaben lassen möchte, sondern darin, dass ich unterwegs wenig Internet, dafür aber umso mehr nette Menschen treffe, mit denen ich meine Abende verbringe. Da kommt das digitale Leben (zu Recht) etwas kurz. ;)
Nun aber zur Geschichte.
Entfernungen und zurück gelegete Strecke sind eine seltsame Sache. Manchmal wirken sie ewig lang, dann wieder kaum vorhanden. Ich merke den Wechsel natürlich der Landschaft an. Viel Wald und Berge in der Eifel, Wald, Hügel und Obstbäume sowie steile Weinhänge im Hunsrück, hügeliges Land und immer wieder auch freie Flächen mit Wein und Obst am oberen Ende der Pfalz.
Dann merkt man auch sehr deutlich die sich ändernden Akzente und die Sprechweise der Menschen. Gut, dass ich so langsam reise, so habe ich immer Zeit, mich langsam daran zu gewöhnen. ;) Nein, Spaß beiseite: Das geht wirklich gut, und meist merkt man die Redensart eher der älteren Bevölkerung an.
Eine besonders bildliche Wahrnehmung von Entfernung ist es, die gewanderte und gerittene Entfernung mit dem Auto zurück zu fahren und für die Strecke sogar motorosiert schon RICHTIG lange zu brauchen. (
Oder sich die Fahrt zumindest vorzustellen. ;) )
Die beste (und auch eindrucksvollste) Vorstellung von Entfernung ist für mich aber - der Job prägt ;) - das Messen anhand von Flüssen. Flüsse gliedern auch meine gesamte Strecke in überschaubare Abschnitte. Letzten Dienstag haben wir in der Nähe von Traben-Trarbach mit der Mosel die erste große (Wasser-) Hürde genommen. Letzten Montag war die Nahe erreicht, die wir - zu meiner großen Freude und mit herzlichem Gruß an meine Kollegen bei Floecksmühle :) - in Niederhausen überquert haben. Morgen geht es bei Gernsheim über den Rhein. Diesmal sogar mit einer Fähre! Ich bin gespannt, was Ilena dazu sagt...
Am Rhein haben wir dann mit knapp 400km gut die Hälfte unserer Strecke erreicht. Tapferes Pony! :) Hoffentlich läuft die zweite Hälfte ebenso gut.
Danke für die Beschreibung, jetzt kann ich mir das Reisen auch ein wenig besser vorstellen, und meine Frage nach der (in langweiligen Maßeinheiten gemessenen) zurückgelegten Wegstrecke hat sich geklärt :). Hast du den wenigstens ein schönes Bergfest am Rhein geplant? In jedem Fall noch viel Glück und möge Euer Weg stehts glatt (naja nicht eisbahnglatt) fortgleiten!
AntwortenLöschenLieben Gruß, Benjamin